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01.09.2011

Westsächsische Hochschule Zwickau: Ein Rennwagen „Made in Zwickau“

Das Konzept der „Formula Student“ ist einfach genial: Studenten verschiedener Fachrichtungen bauen in Teamarbeit jedes Jahr einen Formel-Rennwagen komplett neu - insgesamt 477 Teams aus aller Welt treten damit in Wettbewerben gegeneinander an. Neben dem Studium ist das Projekt eine ausgezeichnete Gelegenheit, wertvolle Praxiserfahrung mit Konstruktion und Fertigung sowie wirtschaftlichen Aspekten des Automobilbaus zu verbinden.

Seit 2006 mischt auch ein Flitzer „Made in Zwickau“ mit zunehmendem Erfolg mit. Heute ist das WHZ-Racingteam weltbestes Fachhochschulteam und Nummer 10 der Weltrangliste. Die Zutaten dafür: ein Team von derzeit 70 engagierten Studenten mit Benzin im Blut, die Westsächsische Hochschule Zwickau, die das Projekt aktiv unterstützt, sowie viele regionale Sponsoren.

Zu diesen gehört seit der ersten Stunde auch die N+P Informationssysteme GmbH (N+P) aus Meerane. Mit dem Engagement möchte der IT-Systemintegrator „innovative studentische Projekte in der Region vorantreiben und kreative Köpfe fördern“, so Jens Hertwig, geschäftsführender Gesellschafter der N+P.

„Die Begeisterung der Zwickauer Studenten über ihren ersten Rennwagen war so ansteckend, dass schnell feststand: Hier wollen wir mehr als nur einen finanziellen Beitrag leisten“, erinnert sich Jens Hertwig weiter. Daher unterstützen die N+P-ler auch mit Software und Schulungen. So können die Studenten beispielsweise mithilfe der Visualisierungssoftware Autodesk Showcase CAD-Modelle ihres Fahrzeuges schon vor dessen Fertigstellung auf vielfältige Weise bearbeiten – etwa für Animationen in Präsentationen oder die Erstellung entsprechender Werbematerialien. Und auch für die Zukunft gibt es bei N+P noch viele Ideen, wie man den „jungen Wilden“ des WHZ Racing Teams weiter zur Seite stehen kann.

 

Erschienen in: Wirtschaftsmagazin Sachsen, Ausgabe August 2011

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