02.02.2015

SPARTACUS Facility Management® auf der FM-Messe 2015

24. bis 26. März 2015, Stand C19 in Halle 11.0, Frankfurt am Main

Auf der Facility Management-Messe 2015 präsentiert die N+P Informationssysteme GmbH (N+P) wie über die Einbindung der Planungsdaten in SPARTACUS Facility Management® (SPARTACUS) der BIM-Gedanke (Building Information Modeling) bis ins Betreiben softwareseitig unterstützt wird. Einen Schwerpunkt legt N+P auf die Technische Gebäudeausrüstung (TGA). Auf Basis eines intelligenten Integrationsbausteines kann die TGA aus dem 3D-Gebäudemodell von der Planungsphase bis in den Betrieb der Immobilie mitgeführt werden – getreu dem Motto "Wer CAFM sagt, sollte auch BIM sagen". Außerdem zeigt N+P, welche Chancen Augmented Reality-Technologien im Facility Management bieten.

Über die Einbindung der Planungsdaten in SPARTACUS Facility Management® wird der BIM-Gedanke bis ins Betreiben softwareseitig unterstützt. Mittels des selbst entwickelten Integrationsbausteins NuPc0nnect®BIM wird der Datenaustausch zwischen der Planungssoftware Autodesk® Revit® (Revit) und der CAFM-Software SPARTACUS ermöglicht. Neben sämtlichen Raumdaten aus dem 3D-Gebäudedatenmodell kann ebenfalls die technische Gebäudeausrüstung übertragen werden. Per Knopfdruck gelangen so Brandschutzklappen, Lüftungsanlagen, Automatiktüren etc. sowie die für den Immobilienbetrieb erforderlichen Informationen in das CAFM-Werkzeug. Darauf aufbauend können sämtliche Prozesse rund um die technische Betreuung der TGA in SPARTACUS ausgeführt und abgebildet werden.

Das CAFM-Werkzeug stellt hierzu u. a. Funktionen für die verlässliche Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungspflichten inklusive Terminplanung bereit. Weiterhin kann das gesamte Störungsmanagement über SPARTACUS abgebildet werden. Das heißt, der komplette Workflow – von der Meldung über die Gewährleistungsprüfung und Auftragsvergabe zur Störungsbehebung bis hin zur Rückmeldung – kann durch das CAFM-System umgesetzt werden – auch mobil.

Die rechtssichere Ausführung und Dokumentation wird zudem durch eine Kopplung zum rechtlich-technischen Informationssystem über Regelwerke in Deutschland (REG-IS) gewährleistet. Durch die Verknüpfung haben Anwender die Möglichkeit, direkt aus dem CAFM-System heraus die Bestimmungen für Anlagen und Bauelemente abzurufen. Damit entfallen aufwendige manuelle Recherchen.

NuPc0nnect®BIM ermöglicht im Anschluss die einfache Fortschreibung der Informationen aus der Betriebsphase (SPARTACUS) in das Gebäudedatenmodell (Revit). So können die erweiterten Informationen im Gebäudedatenmodell visualisiert werden. Technische Objekte, deren Wartungstermine überfällig sind oder kurz bevorstehen, können auf diese Weise farblich hervorgehoben werden. Die 3D-Darstellung der Ergebnisse erleichtert dem Facility Manager die Orientierung im Gebäude ohne selbst vor Ort zu sein.

Abbildung: Markierung von TGA-Elementen in Autodesk Revit mit FM-Informationen aus SPARTACUS
Abbildung: Markierung von TGA-Elementen in Autodesk Revit mit FM-Informationen aus SPARTACUS

Die Entwicklung von AR-Technologien (Augmented Reality) erlaubt es Objektinformationen mit visuellen Zusatzinformationen anzureichern. Damit lassen sich auch mobile CAFM-Prozesse unterstützen und verbessern. SPARTACUS nutzt als Vorreiter diese Technologien, um Prozesse wie z.B. Instandsetzung, Wartung, Raumreservierung und Energiebenchmarking effizienter zu gestalten.

Unter der Rubrik "Augmented Reality im FM" gibt N+P einen Einblick wie durch den Einsatz mobiler Geräte die betrachtete Umgebung mit FM-Daten angereichert werden kann. Gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin findet dieser Vortrag im Rahmen des "CAFM Future Lab" auf dem parallel zur Messe stattfindenden FM-Kongress statt. Vortragszeit: Mittwoch, 25. März 2015, 14:30 – 16:00 Uhr

Auf dem Messeforum präsentieren der Kommunale Immobilien Service Potsdam und die N+P Informationssysteme GmbH in dem gemeinsamen Praxisbericht "Facility Management, Rechnungswesen und Dokumentenmanagement – Eine Komplettlösung für den Kommunalen Immobilien Service Potsdam" wie durch die geschickte Integration der Einzelsysteme ein verlustfreier Datenaustausch gewährleistet und durchgängige Workflows geschaffen werden. Vortragszeit: Donnerstag, 26. März 2015, 13:35 – 13:55 Uhr

Bildquellen: N+P Informationssysteme GmbH