15.03.2017

Intec 2017: N+P präsentierte Digitalisierung der Industrie und ließ zukünftige Datenvernetzung gegenwärtig werden

Thema am Messestand: Effizienzsteigerung und Nutzung von Innovationspotenzial durch den Einsatz von Augmented Reality

Die N+P Informationssysteme GmbH (N+P) blickt auf vier Messetage mit begeisterten Gästen und interessanten Gesprächen in Leipzig zurück. Interessierte Besucher konnten Digitalisierungsstrategien für die Konstruktion und Fertigung anhand eines sensorgesteuerten Roboters, einer HoloLens-Brille sowie eines prozessintegrierten Kaffeeautomaten live erleben – für eine Zukunft mit Industrie 4.0.

Echtzeitcontrolling in der digitalen Fabrik

Wie mithilfe von durchgängig digitalisierten Prozessen die Fertigungsplanung und -steuerung zentralisiert werden kann und damit der Weg für Echtzeitcontrolling in der digitalen Fabrik geebnet wird, erläuterte das N+P-Team im Fachvortrag „Planung, Visualisierung und Controlling von Fertigungsprozessen“. Die Messebesucher hatten die Möglichkeit, dies hautnah anhand eines Kaffeeautomaten und eines sensorgesteuerten Roboters zu erleben. Dabei konnten sie die Produktionsdaten, dank Echtzeitübertragung in das ERP-System, einerseits auf einem Andon-Board verfolgen und Störungen andererseits durch sofortige Anzeige auf einer Smart Watch nachvollziehen. Zusätzliche Informationen wie Wartungstermin und Reparaturanweisung konnten die interessierten Standbesucher mittels einer HoloLens-Brille im Sinne von Augmented Reality (AR) nachvollziehen.

Die AR-Brille projiziert zur realen Umgebung hilfreiche Zusatzdaten in das Blickfeld des Nutzers. Durch diese zukunftsweisende Technologie können z. B. Wartungsaufträge abgearbeitet und in Form einer Checkliste auf erledigt gesetzt werden. Mittels der Abbildung von Produktionskennzahlen, Prozessen und Fehlerquellen wird ein besseres Monitoring von Aufträgen und Maschinenzuständen für den Werker ermöglicht. Im Zuge des gemeinsamen Forschungsprojektes "Cyber-Physical Manufacturing Facility Management (CyPhyMan)" mit der Technischen Universität Dresden (Mehr Informationen) ist dieser Prototyp entstanden, der darauf abzielt, den Anwendern zusätzlich zur eigenen Wahrnehmung Informationen zur Verfügung zu stellen.

Automatisierte NC-Programmierung und 3D-Produktionsplanung

Unter dem Titel „Automatisiert zur perfekten Form“ erläuterte die N+P gemeinsam mit der OPEN MIND Technologies AG im Rahmen des Ausstellerforums, wie durch moderne Frässtrategien mehr Effizienz generiert und gleichzeitig Qualität und Kosten in der Fertigung optimiert werden können. Am Messestand konnten sich die Interessenten von prozesssicheren Frässtrategien und Berechnungen der CAM-Software hyperMILL® überzeugen und anhand eines 3D-Modells des Messe-Roboters die Simulation realer Fertigungsprozesse zur Produktionsoptimierung erleben.

Weiterhin konnten sich alle Standbesucher ein Bild davon machen, wie sich mit moderner Software-gestützter 3D-Planung im Hallenlayout Produktionsprozesse optimiert umsetzen und Fertigungsanlagen unter bestmöglicher räumlicher Anordnung planen lassen.

Zentrale Produktdatenverwaltung durch ein PLM-System

Auf dem Ausstellerforum berichtete die N+P zusätzlich über moderne IT-Lösungen für unternehmensweite Dokumentenverwaltungen im technischen und kaufmännischen Bereich entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei konnten sich Interessenten von den Vorzügen eines PLM-Systems überzeugen und nachvollziehen, wie mithilfe dessen jeder Stakeholder die jeweils passenden und aktuellen Informationen erhält.

Auch dies wurde am Messestand der N+P anhand des Roboters präsentiert. Dabei wurde den Besuchern mithilfe des 3D-Modells des Roboters der Austausch von Dokumenten, wie beispielsweise Artikel- und Stücklisteninformationen, zwischen ERP- und PDM-System verdeutlicht.

Eindrücke vom N+P-Messestand zur Intec 2017