08.09.2016

Der Mittelstand macht sich fit für die Digitalisierung

Beim ZUKUNFTSFORUM INDUSTRIE tauschten sich regionale Unternehmen, Wissenschaftler und Fachverbände über die Fragestellungen der Digitalisierung aus.

Am 07.09.2016 veranstaltete die N+P Informationssysteme das „ZUKUNFTSFORUM INDUSTRIE: Digitalisierung für den Mittelstand“, um mit den Teilnehmern über deren digitale Agenda zu diskutieren und aktuelle Entwicklungen zum Thema Industrie 4.0 anhand aktueller Praxisbeispiele vorzustellen.

Das ZUKUNFTSFORUM INDUSTRIE war sowohl für die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, als auch für Wissenschaft, Fachverbände und die N+P Informationssysteme GmbH eine passende Gelegenheit, sich mit den Fragestellungen der Digitalisierung sowie dem Thema Industrie 4.0 auseinanderzusetzen und Kontakte für die Umsetzung und Weiterentwicklung der digitalen Agenda zu knüpfen.

Bevor die Partie zwischen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Fußballstadion des Chemnitzer FC angepfiffen wurde, konnten sich die Teilnehmer des Forums beim "Warm-up“-Mittagsimbiss und einer optionalen Stadionführung zunächst erwärmen und auf das Spiel vorbereiten.

Anstoß zur 1. Halbzeit

Um 14:00 Uhr folgte der Anstoß der ersten Halbzeit, die sich mit den anstehenden Herausforderungen und Veränderungen im Zeitalter der Digitalisierung beschäftigte. Die Referenten aus Industrie, Fachverbänden und Praxis beantworteten in ihren Vorträgen zum einen die Frage, ob es sich bei der Digitalisierung im heutigen Zeitalter um einen Wettbewerbsvorteil oder um eine überlebenswichtige Notwendigkeit für den Mittelstand handelt. Zum anderen thematisierten sie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die durch die Digitalisierung entstehen sowie die Notwendigkeit der Digitalisierung für die Produktion von heute.

Die Halbzeitpause nutzten die Teilnehmer für individuelle Gespräche rund um das Thema digitale Agenda. Sie tauschten ihre Erfahrungen mit der effizienteren Gestaltung der internen Unternehmensprozesse sowie mit dem Prozess der unternehmensübergreifenden Umsetzung einer digitalen Agenda aus.

Nach der Pause ging das Spiel in die zweite Halbzeit mit dem Themenblock „Chancen der Digitalisierung“. Das Thema Digitalisierung hat sich zu einem bereichsübergreifenden Thema im Unternehmen entwickelt, wobei es gilt, funktionierende Workflows und IT-gestützte Systeme zu synchronisieren – auch über die Grenzen der einzelnen Abteilungen hinweg. Anhand konkreter Praxisbeispiele zeigten die Referenten, welche Handlungsoptionen es gibt, die Digitalisierung im eigenen Unternehmen voranzutreiben und zu fördern. Hierzu stellten die Redner bereits heute nutzbare Entwicklungen im Sinne von „The Future of Making Things“ vor und gaben einen Ausblick auf die Zukunft dieses Themas in Zusammenhang mit Industrie 4.0.

Podiumsdiskussion innerhalb der 2. Halbzeit

Die Spannung stieg im Laufe der zweiten Halbzeit aufgrund der Podiumsdiskussion, die unter dem Motto „Facetten der Digitalisierung“ stand. Auf der Bühne stellten Vertreter der Wissenschaft, Praxis und Fachverbände verschiedene Projektbeispiele der Digitalisierung vor und erläuterten die unterschiedlichen Möglichkeiten der Förderung für Unternehmen, die ihre eigene digitale Agenda einführen bzw. diese verbessern und weiterentwickeln möchten.

Mit dem Abpfiff der zweiten Halbzeit gab die N+P Informationssysteme GmbH gleichzeitig den Startschuss für den Mittelstand, sich seine individuelle digitale Agenda anzulegen. Hierzu präsentierte die N+P ihre eigenen Entwicklungen im Bereich Digitalisierung und stellte sich als unterstützender Partner im Transformationsprozess den Teilnehmern vor.

Fazit

Als Endstand der Partie stellte sich ein Unentschieden ein, denn klar ist: So groß manche Herausforderungen im Zeitalter der Digitalisierung für mittelständische Unternehmen sein können, so groß sind die Vorteile und Chancen, die eine funktionierende Systemintegration und umfassende Digitalisierung aller Bereiche im Unternehmen, nach Überwindung der Hürden, bieten.