23.02.2018
Pressemitteilung

INservFM 2018: SPARTACUS-Team zeigte sich auf einem smart vernetzten Messestand

Erster Auftritt der N+P als Mitglied des CAFM RING e. V.

Meerane, 05.03.2018. Zur diesjährigen INservFM empfing das SPARTACUS-Team seine Besucher nicht einfach nur auf einem Messestand, sondern ließ sie einen „Smart Room“ betreten. Ganz im Sinne der zunehmenden Digitalisierung wurden in diesem vom 27. Februar bis 1. März smarte Anwendungsfälle für das Facility Management aufgezeigt, welche sich durch die Integration von SPARTACUS Facility Management® (SPARTACUS) mit der Gebäudeleittechnik und -automation ableiten lassen. Erstmalig präsentierte sich dabei die N+P Informationssysteme GmbH (N+P) auf der Leitmesse für Facility Management und Industrieservice in Frankfurt als Mitglied des CAFM RING e. V., dem Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb.

Anfang Februar wurde N+P die Vollmitgliedschaft im CAFM RING e. V., der vor zehn Jahren mit dem Bestreben gegründet wurde, sich für den absprachefreien Austausch digitaler Daten von Immobilien, technischen Anlagen und Dokumenten einzusetzen, zertifiziert. Zu den momentan 17 Mitgliedern des Rings zählen neben der N+P Softwarehäuser und Unternehmen für professionelle Beratung und Services im digitalen Betrieb von Immobilien und technischen Anlagen. Sie alle stehen für die standardisierte Digitalisierung der Immobilienwirtschaft und für den Einsatz von Building Information Modeling. Wie die N+P wirken sie in Arbeitskreisen an der Herausbildung von BIM-Profilen und an einem effizienten Management von Betreiberpflichten mit. Zur INservFM wurde die Mitgliedschaft der N+P im RING noch einmal offiziell besiegelt.

Begrüßung der N+P im CAFM RING
Offizielle Aufnahme der N+P in den RING: Jörg Müller und Michael Härtig (N+P), Klaus Aengenvoort, Vorsitzender CAFM RING e. V. und Ralf Golinski, Vorsitzender des Beirates

Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Gebäudeautomation im Zuge der stetig fortschreitenden Digitalisierung spiegelte der als „Smart Room“ angelegte SPARTACUS-Messestand wider. Drei verschiedene smarte Anwendungsfälle, die ein Höchstmaß an Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz generieren, ließen sich hier darstellen. Mithilfe visueller Zusatzinformationen, welche als Grundlage Augmented-Reality-Anwendungen (AR) nutzen, wurde diese angereichert.

Selbstständige Vorbereitung von Besprechungsräumen mittels smarter Reservierung

Dank neuer Automatisierungs- und Interaktionstechnologien im Zusammenspiel mit integrierter Sensorik bietet sich nun die Chance, Reservierungsvorgänge und die dazu gehörenden Abläufe zu automatisieren. Konkret wurde das am Messestand mit der kontextabhängigen Beleuchtungs- und Heizungssteuerung vor Besprechungsbeginn und nach Abschluss der Besprechung sowie der elektronischen Türbeschilderung auf Basis der Reservierungsinformationen aus dem CAFM-System demonstriert. Der Blick durch die Microsoft HoloLens-Brille zeigte den Besuchern schließlich den aktuellen Reservierungsstatus auf. 

Mit der HoloLens lässt sich die aktuelle Raumbelegung anzeigen
Mit der HoloLens lässt sich die aktuelle Raumbelegung anzeigen

Automatisierte Regulation von Raumtemperatur und Beleuchtung durch smartes Energiecontrolling

Die Analyse von Energieverbräuchen schafft die notwendige Transparenz, um Kosten zu sparen sowie die Energieeffizienz von Gebäuden zu steigern. Auf der INservFM wurde verdeutlicht, dass die Verknüpfung von Klimaanlagen, Heizungen oder Jalousien mit intelligenter Sensorik und Aktorik dazu beisteuert, Automatismen zur Regulation bestimmter Einstellungen, beispielweise der Raumtemperatur, anzulegen und dadurch Energie zu sparen. Sobald sich Umweltbedingungen ändern, erfolgte so u. a. im Smart Room automatisch eine Änderung der Beleuchtungssituation. Den aktuellen Energieverbrauch konnten die Interessenten über die HoloLens einsehen.

Eigenständige Störungsmeldung technischer Anlagen dank smarter Instandhaltung

Ebenso ließen sich die technischen Anlagen über die HoloLens steuern und die inszenierte Steuerung der Klimaanlage am SPARTACUS-Messestand erkennen. Ganz im Sinne der Gebäudeautomation wurde live vorgeführt, wie die verbauten Sensoren eigenständig Zustandsdaten an das verknüpfte CAFM-System weitergeben und damit einen vordefinierten Prozess zur Störungsmeldung auslösen können. Vor allem bei verteilten Standorten und einer Vielzahl an technischen Anlagen erleichtern Automatismen die Sicherstellung eines reibungslosen Gebäudebetriebs.

Smart vernetzer Messestand

Ein Blick durch die Microsoft HoloLens zeigte den Besuchern das visualisierte 3D-Modell des SPARTACUS-Messestandes z. B. mit dem aktuellen Reservierungsstatus sowie dem gegenwärtigen Energieverbrauch an.

Abbildung des smart vernetzten SPARTACUS-Messestandes mit der HoloLens-Brille
Abbildung des smart vernetzten SPARTACUS-Messestandes mit der HoloLens-Brille

Zusammen mit Vertretern der Technischen Universität Dresden, die mit an den aktuellen Entwicklungen im Smart-Room-Bereich beteiligt waren, stellte das SPARTACUS-Team im parallelen INservFM-Kongress Anwendungsfälle für smarte Prozesse im Facility Management vor. Zusammengefasst waren diese in einem Fachbeitrag unter der Überschrift „Smart Rooms – Effizienter Betrieb von Gebäuden durch IoT“. Das Messeforum der INservFM bot ein weiteres Podium für die Vorstellung der Möglichkeiten einer smarten Vernetzung des CAFM-Systems SPARTACUS.

Impressionen vom SPARTACUS-Stand auf der INservFM 2018

Stichwort SPARTACUS Facility Management®
Die Software SPARTACUS Facility Management® (SPARTACUS) ist ein Ergebnis der Diversifikationsstrategie der N+P Informationssysteme GmbH (N+P). Der Geschäftsbereich bildet einen Teil der mittlerweile über 160 Mitarbeiter starken N+P-Gruppe und arbeitet heute für mehr als 180 CAFM-Kunden bundesweit. Seit 2001 am Markt, ist die nach GEFMA 444 zertifizierte FM-Software sowohl im Sparkassen- und Volksbankenbereich als auch in der öffentlichen Verwaltung, in der Industrie- und Logistikbranche sowie bei sozialen Diensten etabliert. Die leistungsstarke CAFM-Lösung unterstützt die Anwender bei der Verwaltung von Liegenschaften, Gebäuden, Anlagen sowie Inventar in wirtschaftlicher, transparenter und effizienter Weise. Neben der Plattformunabhängigkeit und dem modularen Aufbau zählen die durchgängige Datenverknüpfung sowie die intuitive Bedienbarkeit zu den wesentlichen Merkmalen der Software.

Herausgeber
Jens Hertwig, Geschäftsführender Gesellschafter

Bildquelle
N+P Informationssysteme GmbH