08.11.2016
Pressemitteilung

Staatssekretär Brangs und N+P referieren über Entwicklungen der Digitalisierung

Digitalisierung verändert auch die Fertigungsindustrie

Die Digitalisierung wird alle Teilbereiche unseres Lebens verändern. Neue Service- und Geschäftsmodelle erreichen uns bereits heute im Privatleben und können als Vorboten der Veränderung in der Geschäftswelt gesehen werden.

Unter diesem Hintergrund diskutierte am 20. Oktober in den Geschäftsräumen von N+P in Meerane der Wirtschaftssenat des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) mit Staatssekretär Brangs zum Thema. Als Teil des Wirtschaftssenats Sachsen, ein Gremium erfolgreicher und überregional bekannter Unternehmerpersönlichkeiten, hielt N+P den Eröffnungsvortrag und stellte die Frage, ob es bei der Digitalisierung um Wettbewerbsvorteile oder eine überlebenswichtige Notwendigkeit geht. Anhand von Trends aus dem B2C-Umfeld wurden mögliche Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Fertigungsindustrie erläutert. Klar war dabei, dass sich die Digitalisierung in zwei Schritten vollziehen wird: Auf eine Optimierung von Bestandsprozessen mit neuen Technologien wird die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle folgen. Dass dabei nicht die Großen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen schlagen, machten abschließende Projektbeispiele aus Konzern-, Mittelstands- und Start-up-Welt deutlich.

Breitbandausbau als notwendige Voraussetzung

Als Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr referierte Stefan Brangs (SPD) über das Konzept zur Breitbandversorgung in Sachsen. Als Verantwortlicher für die Digitalisierung im Freistaat stellte Herr Brangs dabei auch die Digitalisierungsstrategie des Freistaates Sachsen „Sachsen Digital“ vor. In der gemeinsamen Diskussion mit den anwesenden Mitgliedern des Wirtschaftssenats wurde neben dem erforderlichen flächendeckenden Breitbandausbau auch die Notwendigkeit in der Entwicklung von Fachkräften analysiert. Die sich dynamisch entwickelnden Branchenumfelder müssen sich in veränderten Studien- und Ausbildungsinhalten widerspiegeln. Außerdem sei es wichtig, Maßnahmen zur Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen auf breiter Linie anzubieten, so die Auffassung der Runde. Insgesamt war man sich einig, dass die Digitalisierung kein Selbstzweck sein kann, sondern dem Menschen nützen soll.

Neue Möglichkeiten durch die Digitalisierung

Über die N+P Informationssysteme GmbH

Seit der Gründung im Jahr 1990 verfolgt die N+P Informationssysteme GmbH die Vision, IT-Systeme entlang der Wertschöpfungskette zu durchgängigen Lösungen zu verbinden. Als IT-Systemhaus für den Mittelstand haben wir uns auf Fertigung und Bauwesen als Branchen fokussiert, denn übergreifende Lösungen lassen sich nur beraten und implementieren, wenn man die darunterliegenden Prozesse versteht. An sechs Standorten arbeiten wir als Unternehmen deutschlandweit mit über 150 Mitarbeitern in anspruchsvollen Integrationsprojekten. Die langjährig gelebte Vision: durchgängige Systemintegration von der Konstruktion, über die Produktion bis hin zur Unternehmensplanung und -steuerung ist heute aktueller denn je. Getrieben vom Trend „Industrie 4.0“ begleitet N+P Kunden der Fertigungs- und Bauindustrie in der Konzeption und Umsetzung ihrer digitalen Agenda. Die Bündelung von Kompetenzen in Fertigungstechnologien, Unternehmensprozessen und Softwareentwicklung resultiert damit in kundenindividuellen Innovationen mit konkreten Effizienzgewinnen.

Herausgeber: Jens Hertwig