20.08.2015

Wirtschaftsminister Martin Dulig informiert sich zu konkreten Ansätzen zu Industrie 4.0 im Mittelstand

Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, besuchte am 18.08.2015 die N+P Informationssysteme GmbH. Zu den weiteren Gästen zählten der Meeraner Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer und die Landtagsabgeordneten Ines Springer und Jörg Vieweg.

Geschäftsführer Jens Hertwig und Prokuristin sowie Bereichsleiterin Personal, Ursula Hertwig, stellten dem Staatsminister und den Gästen die Entwicklung der N+P in den vergangenen 25 Jahren vor und blickten auf aktuelle Projekte und Vorhaben. Anschließend erhielt der Minister bei einem Firmenrundgang einen Einblick in ausgewählte Bereiche der N+P und konnte sich damit ein Bild vom Portfolio und den Menschen, von denen dieses „gelebt“ und getragen wird, machen.

Herr Dulig konstatierte, dass die Softwareindustrie nicht zwingend standortgebunden ist, was die Verteilung der N+P-Geschäftsstellen und Büros in Meerane, Dresden, Nürnberg, Stuttgart, Darmstadt und Hannover auch teilweise zeigt. Dennoch ist der Großteil der Mitarbeiter im Stammhaus im sächsischen Meerane beschäftigt. Unter anderem macht das Wachstum die aktuell noch laufenden Erweiterungsmaßnahmen der Räumlichkeiten notwendig, verdeutlicht aber auch die Wichtigkeit die Attraktivität unserer Region für Arbeitnehmer/innen zu erhalten und zu stärken. Hierfür im Dialog und mit Unterstützung der Sächsischen Landesregierung die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen war ein Gesprächspunkt.

„Die Veränderung der Arbeitswelt durch Digitalisierung ist ein wichtiges Thema“, sagte der Staatsminister und bekräftigte im Hinblick auf N+P: „Hier wird nicht nur von Industrie 4.0 gesprochen, das Unternehmen ist mittendrin!“ Technologieförderung ist daher ein besonderes Thema für die Branche. „Wir nutzen Förderung, um Innovation voranzutreiben“, betonte Jens Hertwig. Denn diese ist ein wichtiger Baustein für mittelständische Unternehmen wie die N+P, um die Softwareentwicklung und N+P-Eigenprodukte, wie z. B. SPARTACUS Facility Management®, weiterzuentwickeln, um zukünftiges Wachstum generieren sowie die Grundlage für die Schaffung von Perspektiven durch lokale Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich erreichen zu können.

Der Austausch mit Staatsminister Martin Dulig über die Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung der Wirtschaft, Fachkräfte und den Nutzen sowie die Notwendigkeit von sinnvollen Netzwerken war sehr wertvoll. In der Sächsischen Landesregierung ein offenes Ohr für die Themen der IT-Branche, aber auch zu Anliegen wie Erhöhung der Attraktivität der Region und Unternehmer-Nachfolgegeneration gefunden zu haben, ist das zusammenfassende, positive Feedback von Geschäftsführer Jens Hertwig nach dem Firmenbesuch.