Die Prozesse der Produktentwicklung sind im Wandel. Fertigungsunternehmen stehen vor neuen Herausforderungen, da Konsumenten neben der Individualisierung von Produkten auch eine schnelle Produktion sowie einen erhöhten Funktionsumfang oder mehr Service erwarten.

Anpassungen des Produktentstehungsprozesses im Sinne eines durchgängig digitalen Datenflusses der IT-Kernsysteme sind oft notwendig, um weiterhin effizient herstellen zu können. Neben neuen Fertigungsverfahren etablieren sich auch innovative IoT-Anwendungen, die durch die Verknüpfung von CAD-Daten neue Möglichkeiten für smarte Produkte, vernetzte Services oder neue Geschäftsmodelle bieten.

Mehrwerte von vernetzten CAD-Daten

  • Automatisierter Informationsfluss von CAD nach ERP/PLM
  • Automatisierter Informationsfluss von CAD nach CAM
  • Datenbasis für einen digitalen Zwilling
  • In Verbindung mit VR/AR-Technologie sind Schulungen am konstruierten Modell möglich
  • Durchführung von Wartung oder Störungsbehebung mit AR-Technologie
  • Überzeugende Produktpräsentation mittels 3D-Prototyp ohne Vor-Ort-Termin

Prozessübergreifende Anwendungsszenarien auf Basis von CAD-Datenmodellen

CAD-Modell als Datenlieferant zur Visualisierung auf IoT-Plattformen
Datenlieferant zur Visualisierung auf IoT-Plattformen

Die Grundlagen einer digitalen Fabrik bilden neben einem vernetzten Datenfluss im Produktentstehungsprozess auch vernetzte Maschinen und Anlagen. Mit Hilfe von IoT-Plattformen tauschen Maschinen, Anlagen, Geräte und Systeme heute Informationen aus. Durch die Erfassung, Verarbeitung und Analyse von IoT-Daten lassen sich Wertschöpfungspotenziale im Fertigungsprozess und im Service frühzeitig erkennen sowie Qualitätsprobleme identifizieren.

BIM in Fertigungsunternehmen
Bereitstellung von BIM-Objekten aus der Konstruktion heraus

Zukünftig erfolgt die Planung von Gebäuden und öffentlichen Projekten nach der BIM-Methodik – so sieht es der Gesetzgeber ab 2020 verpflichtend für öffentliche Bauprojekte vor. Fertigungs­unternehmen erhalten daher auch zunehmend Anfragen zu diesem Thema. Das Anbieten benutzer­freundlicher BIM-Objekte steigert nicht nur die Auftragslage, da man bevorzugt in Bauprojekten berücksichtigt wird, sondern kann durchaus auch für die Entwicklung von eigenen Services nützlich sein.

3D-Visualisierung von Prototypen
3D-Visualisierung von kundenindividuellen Anfertigungen

3D-Visualisierungen auf Basis von CAD-Daten haben den Vorteil, dass sie eine realistische Abbildung darstellen. Warum diese nicht nutzen, um sowohl den Angebots- als auch den Freigabeprozess von individuellen Anfertigungen einfacher zu gestalten? Vor-Ort-Termine lassen sich somit vermeiden. Erste Entwürfe können unkompliziert ausgetauscht werden und Kollisionen sowie räumliche Engpässe lassen sich frühzeitig identifizieren, bevor sie zu einem Problem vor Ort werden.

Wir beraten Sie gern zu den Möglichkeiten, Ihre CAD-Daten abteilungsübergreifend zu vernetzen und zu nutzen.

  • Matthias Süß
Matthias Süß
+49 (0)3764 4000-208