FAQs zum Unternehmen N+P, den Produkten und Dienstleistungen
Bietet N+P Lösungen aus einer Hand an?
Ja. N+P begleitet Projekte von der Beratung über die Implementierung bis hin zu Betrieb und Support. Bei Bedarf bezieht das Unternehmen auch die passende IT-Infrastruktur in die Lösung ein.
Entwickelt N+P auch eigene Lösungen?
Ja. N+P entwickelt seit über 35 Jahren eigene Software-Produkte für die Anwendungsbereiche Digitale Fabrik und Digitales Gebäude und ergänzt diese durch Integrations- und Implementierungsleistungen. Dazu gehören die marktführende CAFM-Lösung SPARTACUS Facility Management sowie das MES-System NuPMES. Im Bereich digitale Services entwickelt N+P Cloud-Lösungen für mehr Shopfloor-Transparenz in der Fertigung, Transparenz im After-Sales-Service im Maschinen- und Anlagenbau sowie für den effizienten Gebäudebetrieb.
Für welche Aufgaben eignet sich Autodesk Fusion über die reine 3D-Konstruktion hinaus?
Autodesk Fusion deckt neben 3D-Konstruktion auch Elektronik, Simulation, technische 2D-Zeichnungen, Renderings, Animationen sowie CAM-Funktionen für CNC-Bearbeitung und 3D-Druck ab. Damit eignet sich Autodesk Fusion für durchgängige Produktentwicklungsprozesse vom Entwurf bis zur Fertigung.
Für welche Branchen bietet N+P Lösungen an?
N+P konzentriert sich vor allem auf Unternehmen aus der Fertigungsindustrie und dem Bauwesen. Konkret umfasst das u. a. die Bereiche Maschinenbau, Sondermaschinenbau, Werkzeugbau, Anlagenbau, Zulieferindustrie. Im Bereich Bauwesen werden Architekturbüros, Ingenieurbüros, Bauunternehmen, Planer aber auch Kommunen, Landkreise, Sparkassen und Volksbanken adressiert. Das Leistungsportfolio ist auf die Anforderungen dieser Branchen ausgerichtet.
Ist N+P ein familiengeführtes Unternehmen?
Ja. N+P beschreibt sich als familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen, in 2. Generation.
Ist NuPMES browserbasiert und welche Browser werden unterstützt?
NuPMES läuft browserbasiert und unterstützt Google Chrome, Microsoft Edge und Mozilla Firefox.
Können Sensorwerte überwacht und als Prozessparameter protokolliert werden?
Sensorwerte können überwacht und automatisch als Prozessparameter protokolliert werden, um Verläufe und Abweichungen nachvollziehbar zu machen.
Lassen sich BDE-/MDE-Workflows und Meldeprozesse konfigurieren?
BDE-/MDE-Workflows und Meldeprozesse lassen sich konfigurieren, damit Abläufe und Masken an den Fertigungsprozess angepasst werden.
Voraussetzung: Die erforderlichen Workflows und Masken sind im System eingerichtet.
Seit wann gibt es N+P?
N+P ist seit 1990 am Markt und unterstützt mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Prozesse und IT-Systeme.
Unterstützt die Maschinendatenintegration auch Rückschreiben an die Maschine?
Eine Maschinendatenintegration kann Signale an die Maschine zurückgeben, etwa als Startfreigabe über ein IoT-Device oder durch Schreiben von Prozessparametern über eine SPS-Anbindung.
Wann sind kundenspezifische Erweiterungen bei Maschinenanbindungen einzuplanen?
Kundenspezifische Erweiterungen sind einzuplanen, wenn Anschlussmöglichkeiten, benötigte Maschineninformationen oder gewünschte Identifikationsmodule nicht durch Standardanbindungen abgedeckt werden.
Warum ist N+P ein passender Partner für den Mittelstand?
N+P verbindet langjährige Erfahrung, Branchenfokus und technisches Know-how. Das Unternehmen unterstützt mittelständische Kunden mit durchgängigen Lösungen für Industrie, Bauwesen und IT-Infrastruktur. Insgesamt kann das N+P-Team Erfahrung aus über 2.000 Kundenprojekten vorweisen.
Was bedeutet 'revisionssicheres Arbeiten' im PDM-Kontext?
Revisionssicheres Arbeiten bedeutet, dass Datenstände und Bearbeitungen so verwaltet werden, dass Änderungen nachvollziehbar dokumentiert sind und definierte Stände zuverlässig verfügbar bleiben. Für Governance und Nachweispflichten sind klare Regeln zu Version/Revision und Freigabe notwendig.
Was bedeutet MultiCAD-Integration (MCAD/ECAD) und wann ist sie relevant?
MultiCAD-Integration bedeutet, dass CAD-Daten unterschiedlicher Systeme in einer konsistenten Kooperationsumgebung zusammengeführt und aktuell gehalten werden. Das ist besonders relevant, wenn mechanische (MCAD) und elektrische (ECAD) CAD-Daten parallel entstehen.
Was bewirkt „Managed Copy“ in PRO.FILE-Integrationen?
„Managed Copy“ erstellt eine kontrollierte Kopie eines CAD-Objekts inklusive referenzierter Inhalte/Strukturen, sodass Änderungen auf einem definierten Datenstand erfolgen können. Voraussetzung: Die jeweilige PRO.FILE-Integration (CAD oder Office) ist installiert und konfiguriert.
Was gehört in einen Anforderungskatalog bzw. ein Lastenheft für ERP?
Ein Lastenheft bündelt technische und funktionale Anforderungen und stellt sicher, dass Kernprozesse und unternehmensspezifische Besonderheiten abgedeckt sind. Standardfunktionen sollten als Basis vorausgesetzt werden, damit Optimierungspotenzial nicht blockiert wird.
Was ist Best Fit und wann wird es eingesetzt?
Best Fit kennzeichnet eine Methode, die reale Bauteilposition automatisch zu bestimmen, um manuelles Ausrichten zu reduzieren. Voraussetzungen sind passende Mess-/Protokolldaten und ein definierter Prozess ohne Änderungen an der Nullpunktdefinition an der Steuerung während Best Fit.
Was ist der Unterschied zwischen Aufgabe und Prozess in PRO.FILE?
Eine Aufgabe ist eine einzelne Tätigkeit mit Zuständigkeit und Terminen; ein Prozess verbindet mehrere Aufgaben in einer definierten Reihenfolge und macht den Ablauf inklusive Zuordnungen transparent.
Was ist ein Freigabeprozess im PLM und wie wird er abgebildet?
Ein Freigabeprozess ist eine definierte Abfolge von Prüf- und Entscheidungsaufgaben, die den Status eines Objekts (z. B. Dokument/Teil) bis zur Freigabe steuert und die Verantwortlichkeiten eindeutig zuweist.
Was ist ein Item in Vault und wozu dient es?
Ein Item ist ein zentraler Datensatz, der zu einem physischen Teil/Assembly/Produkt Metadaten, Verknüpfungen und Zugriffsrechte bündelt; verknüpfte Items bilden eine BOM. Items können Kategorien, Workflows und Eigenschaften erhalten.
Was ist ein PDM-System und welches Problem löst es?
Ein PDM-System stellt eine zentrale, eindeutige Datenquelle bereit und unterstützt einen durchgängigen Informationsfluss entlang der Wertschöpfungskette. Dadurch lassen sich Prozesse automatisieren und Fehler durch inkonsistente Daten reduzieren.
Was ist eine Makrodatenbank und wofür wird sie genutzt?
Eine Makrodatenbank dient dazu, wiederverwendbare Bearbeitungslogiken (Makros) zentral zu speichern und im CAM-Prozess konsistent anzuwenden. Der konkrete Funktionsumfang hängt vom verwendeten Makro-/Datenbank-Modul ab.
Was ist MILL-TURN und welchen Nutzen hat es?
MILL-TURN wird als integrierte Programmierung von Fräs- und Drehbearbeitung beschrieben, um Dreh-Fräsmaschinen unter einer Oberfläche effizient zu programmieren. Der Funktionsumfang hängt von Maschine/Kinematik und den lizenzierten MILL-TURN-Funktionen ab.
Was ist N+P?
N+P Informationssysteme GmbH ist ein familiengeführter Digitalisierungspartner für den Mittelstand. Das Unternehmen berät und implementiert IT-Systeme entlang der Wertschöpfungskette des Produkt- und Gebäudeentstehungsprozesses.
Was ist NC-Optimierung (NC-Optimizer) und wann wird sie genutzt?
Ein NC-Optimizer kann genutzt werden, um automatische Optimierungen bei Winkel-/Positionsvorgaben durchzuführen, z. B. bei Achslimit-Konflikten. Voraussetzung sind die Aktivierung in den Maschineneigenschaften und eine passende Maschinenkonfiguration.
Was ist Product Lifecycle Management (PLM) – und welchen Nutzen hat es im Engineering?
Product Lifecycle Management (PLM) steuert Produktdaten und zugehörige Prozesse über Entwicklung, Änderung und Freigabe hinweg, damit Teams konsistent auf Informationen zugreifen und Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren.
Was ist VIRTUAL Machining Center und wofür wird es genutzt?
VIRTUAL Machining Center wird als Umgebung beschrieben, um NC-Code nach dem Postprozessorlauf virtuell zu prüfen, zu analysieren und zu optimieren. Für realitätsnahe Ergebnisse müssen Maschine, Werkzeuge und Spannmittel als digitaler Zwilling gepflegt sein.
Was ist VIRTUAL Tool von hyperMILL und wofür wird es genutzt?
VIRTUAL Tool wird als regelbasierte Werkzeugsuche/-auswahl beschrieben, bei der Parameter/Variablen für Connector-, Werkzeug- und Jobkontext genutzt werden. Die Ergebnisse hängen von gepflegten Werkzeugdaten und Regeln ab.
Was sind virtuelle Komponenten in einer Inventor-Baugruppe und wofür werden sie genutzt?
Virtuelle Komponenten bilden Stücklistenpositionen in einer Baugruppe ab, ohne dass dafür eine eigene Datei existieren muss. Typische Beispiele sind Verbrauchs- oder Hilfsstoffe, die benötigt werden, aber nicht modelliert werden sollen.
Was sollte ein PLM-Projekt bei Einführung und Betrieb organisatorisch klären?
Ein PLM-Projekt sollte Datenobjekte/Attribute, Rollen- und Statusmodell, Prozessvorlagen, Integrationsumfang sowie Betriebsverantwortung und Support-Prozesse verbindlich definieren.
Was umfasst der Bereich IT-Service bei N+P?
Der Bereich IT-Service umfasst die Planung, Einrichtung und Betreuung leistungsfähiger IT-Infrastrukturen. Dazu gehören unter anderem Hosting und Cloud, Datenbanken, Softwareverteilung und Asset Management, Server- und Speicherinfrastruktur, Netzwerk, Informationssicherheit, Backup und Restore sowie Kommunikation.
Was unterscheidet N+P von anderen Anbietern?
N+P verbindet Branchenwissen, Prozessverständnis und IT-Kompetenz. Das Unternehmen positioniert sich als Digitalisierungspartner, der Beratung, Implementierung, Integration, Betrieb und Support aus einer Hand anbietet. N+P verbindet Branchenwissen, Prozessverständnis und IT-Kompetenz. Die Besonderheit liegt in der durchgängigen Betreuung kompletter Wertschöpfungsketten.
Was versteht N+P unter digitalen Services?
Mit den Digitalen Services digitalisiert N+P Fachprozesse, die im Arbeitsalltag direkt wirksam werden. Dazu werden Daten aus Systemen wie CAD, ERP, MES, PLM, CAFM und BIM mit Echtzeit- und IoT-Informationen zusammengeführt.
Welche Abschluss- und Abstimmfunktionen sind für Monats- und Jahresabschluss relevant?
Abschluss- und Abstimmfunktionen können u. a. die Verwaltung und automatisierte Auflösung von Rechnungsabgrenzungsposten sowie Kontenabstimmungen über Auszifferungsläufe unterstützen.
Welche Abteilungen profitieren typischerweise von einer gemeinsamen CAD-Datenbasis?
Eine gemeinsame CAD-Datenbasis reduziert Reibungsverluste zwischen Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Fertigung sowie Vertrieb/Service, weil alle mit aktuellen, konsistenten Informationen arbeiten. 3D-Modelle erleichtern zusätzlich die Abstimmung mit Stakeholdern ohne Engineering-Hintergrund.
Welche Anbindungsarten sind für die Maschinenkommunikation vorgesehen?
Für die Maschinenkommunikation eignen sich eine direkte SPS-Anbindung (z. B. SIEMENS S7), OPC-UA, digitale und analoge Signale über ein IoT-Device sowie Dateischnittstellen.
Welche Architektur nutzt APplus und wie lässt sich die Plattform skalieren?
APplus nutzt eine n-Tier-Architektur (Browser Client, Webserver, Applikationsserver, SQL Server) und skaliert über Network Load Balancing sowie SQL-Clusterbetrieb. Alle Komponenten können bei Bedarf auch auf einem einzelnen System betrieben werden.
Welche Architektur unterstützt Diamant/4 und ist Mehrmandantenfähigkeit vorgesehen?
Diamant/4 basiert auf einer webbasierten Systemarchitektur und unterstützt mehrmandantenfähige Umgebungen.
Welche Arten von Maschinensignalen und Messwerten können als Eingangsdaten verarbeitet werden?
Verarbeitet werden können digitale Signale wie Mengen- und Störsignale, analoge Werte wie Temperatur und Energieverbrauch sowie Prozessdaten über SPS- oder Dateischnittstellen.
Welche Auswahlkriterien sind für Entscheider besonders relevant?
Entscheider sollten neben Technik, Funktion und Gesamtkosten auch Anbieterkompetenz, Stabilität sowie Einführungs- und Betreuungskonzepte bewerten. Die Vorgehensweise zur Einführung muss zu internen Ressourcen und dem gewünschten Projektablauf passen.
Welche Auswertungen stellt NuPMES im Monitor bereit?
NuPMES unterstützt Auswertungen wie Paretoanalyse, Zeitsummen, Materialnachverfolgung, OEE-Auswertungen und die Ausschussrate.
Welche Betriebsmodelle sind für ERP-Einführungen üblich?
Üblich sind On-Premise, Hosting oder Cloud, und die Wahl hängt davon ab, wie das ERP im Live-Betrieb technisch funktionieren soll. Das Betriebsmodell wird als frühe Leitentscheidung in der Anforderungsphase festgelegt.
Welche Browser unterstützt APplus und ist eine Installation am Client nötig?
APplus läuft in Microsoft Edge (Chromium), Google Chrome und Mozilla Firefox, und eine lokale Client-Installation ist nicht erforderlich. Parallele Fenster/Folder sowie Favoriten und Hyperlinks unterstützen die Navigation.
Welche Browser-Anforderungen sind für den ERP-Rollout relevant?
Ein Browser-Client ohne lokale Installation vereinfacht Rollouts, weil Arbeitsplätze nur einen aktuellen Browser benötigen. Parallele Fenster/Folder sowie Favoriten und Hyperlinks unterstützen die Navigation in prozessintensiven Rollen.
Welche Daten sollten am CAD-Modell hängen, damit Folgeprozesse funktionieren?
Für durchgängige Prozesse werden CAD-Modelle typischerweise mit Stücklisten, Artikel-/Stammdaten und abgeleiteten Informationen wie Zeichnungen, Bildern und NC-Daten verknüpft. Ziel ist ein konsistenter Datenfluss zwischen Konstruktion und nachgelagerten Systemen/Prozessen.
Welche Datenobjekte verwaltet Autodesk Vault zentral?
Autodesk Vault organisiert Daten zentral - inklusive Ordnern/Dateien/Projekten sowie Items und Stücklisten (BOMs) und kann auch weitere Objektarten abbilden. Die Zugriffssteuerung lässt sich rollen- und bereichsbezogen ergänzen.
Welche DSGVO-Funktionen unterstützt APplus?
APplus unterstützt Auskunftspflicht, Verarbeitungszwecke, Erfassung der Datenherkunft, Recht auf Vergessen, Aufbewahrungspflichten sowie Anonymisierung von Stamm- und Bewegungsdaten und Volltextsuche zum Auffinden spezifischer Daten.
Welche eigenen Produkte bietet N+P an?
Zu den eigenen bzw. eng mit N+P verbundenen Lösungsbausteinen gehören insbesondere NuPMES, NuPTools, SPARTACUS Facility Management sowie die N+P-Plattform für digitale Zwillinge und datenbasierte Services. Diese Lösungen adressieren unter anderem Shopfloor-Transparenz, Facility Management und die Vernetzung von Echtzeit- und Bestandsdaten.
Welche Engineering-Routineaufgaben lassen sich typischerweise automatisieren?
Automatisierbar sind u. a. parametrierte Modellerstellung, Stücklistengenerierung, Artikelstammdatenpflege sowie die Bereitstellung von Bildern, Zeichnungen und NC-Daten. Das reduziert manuelle Routinearbeit und beschleunigt die Datenbereitstellung für Folgeprozesse.
Welche Identifikationsmodule sind für die Datenerfassung möglich?
Für die Identifikation lassen sich Barcode, QR-Code, Legic, Datamatrix und RFID einsetzen.
Welche Integrationen sind für PLM typischerweise relevant?
Ein PLM-System wird typischerweise mit CAD, Office-Anwendungen und nachgelagerten Systemen wie ERP/MRP integriert, um Produktdaten und Dokumente durchgängig zu nutzen und Medienbrüche zu reduzieren.
Welche Integrationen sind mit Autodesk Fusion Manage für durchgängige Produktdatenprozesse relevant?
Autodesk Fusion Manage verfügt über eine offene API für Integrationen in andere Unternehmenssysteme, u. a. ERP- und CRM-Systeme. Damit können PLM-Daten in angrenzende Prozesse eingebunden und der Datenzugriff für fundiertere Entscheidungen verbessert werden.
Welche Jobarten laufen typischerweise am Vault Jobprozessor (neben DWF)?
Typische Jobs sind neben DWF auch Property-Aktualisierung sowie Ausgabeformate wie STEP, DXF (z. B. für Blechabwicklungen) und PDF (z. B. aus Zeichnungen). Das ist relevant für Priorisierung, weil die Dringlichkeit je nach Fertigungs- und Folgeprozess variiert.
Welche Kernfunktionen umfasst eine Finanzbuchhaltung im Standard?
Eine Finanzbuchhaltung kann u. a. Sachkonten sowie Debitoren-/Kreditorenkonten verwalten, laufende Geschäftsvorfälle buchen, Abschlüsse unterstützen und Standardauswertungen wie Summen- und Saldenlisten oder BWA bereitstellen.
Welche Kernobjekte gehören typischerweise zu einem PLM-Datenmodell?
Ein PLM-Datenmodell bildet üblicherweise Dokumente, Teile/Artikel, Produktstrukturen (Baugruppen/Stücklisten), Projekte sowie Aufgaben und Prozesse als verknüpfte Objekte ab. Moderne PLM-Systeme können zusätzlich eigene, kundenspezifische Objekttypen definieren, um weitere Daten und Beziehungen strukturiert abzubilden.
Welche Kernobjekte werden im PRO.FILE Desktop Client verwendet?
PRO.FILE arbeitet u. a. mit Dokumenten, Teilen, Transmitalen, Projekten und Mappen als Objekttypen; ergänzt werden diese durch Aufgaben und Prozesse zur Ablaufsteuerung. Ebenso verfügt PRO.FILE über die Möglichkeit eigne Objekte zu erzeugen ROCO (Repository Of Custom Objects).
Welche konkreten Mehrwerte bietet digitales Produktdatenmanagement?
Typische Mehrwerte sind zentrale strukturierte Ablage, Vermeidung doppelter Datenerfassung, automatisierte Freigabe- und Änderungsverfahren, Nachvollziehbarkeit sowie revisionssicheres Arbeiten und Wissenstransfer.
Welche Lizenzmodelle gibt es für Benutzerzugriffe?
Für den Zugriff sind das Concurrent-User-Modell (Lizenzierung nach maximal gleichzeitig aktiven Nutzern) und das Named-User-Modell (personenbezogene Lizenz pro benannter Person) vorgesehen.
Welche Lizenztypen nennt APplus und wofür sind sie gedacht?
APplus nennt Volllizenzen, eingeschränkte Benutzerlizenzen, Terminallizenzen (Werkstatt/Zeiterfassung), mobile Lagerlizenzen und Modul-Paket-Lizenzen. Fünf Mandanten sind in der Grundlizenz enthalten.
Welche Lösungen bietet N+P für Bauwesen und Gebäudebetrieb an?
Im Bereich Digitales Gebäude begleitet N+P den gesamten Gebäudelebenszyklus von Planen über Bauen bis Betreiben. Dazu verbindet das Unternehmen Systeme aus CAD, Bauablaufmanagement und CAFM und schafft so die Basis für den digitalen Gebäudezwilling.
Welche Lösungen bietet N+P für die Fertigungsindustrie an?
Im Bereich Digitale Fabrik unterstützt N+P Unternehmen bei der Digitalisierung des Produktentstehungsprozesses – von CAD und PDM über CAM, ERP und MES bis hin zum IT-Service. Im Mittelpunkt stehen durchgängige Prozesse, transparente Datenflüsse und eine vernetzte Fertigung.
Welche Lösungsbereiche deckt N+P ab?
N+P bündelt sein Angebot in den Bereichen Digitale Fabrik, Digitales Gebäude, IT-Service und Digitale Services. Damit verbindet das Unternehmen Fachprozesse, IT-Systeme und Infrastruktur zu ganzheitlichen Lösungen.
Welche Mehrwerte entstehen durch vernetzte CAD-Daten im Unternehmen?
Vernetzte CAD-Daten ermöglichen automatisierte Informationsflüsse von CAD nach ERP/PLM und CAD nach CAM und schaffen eine robuste Basis für digitale Zwillinge sowie VR/AR-Anwendungen (z. B. Schulungen, Wartung, Produktpräsentation). Der Nutzen steigt, wenn CAD-Daten konsistent strukturiert und abteilungsübergreifend nutzbar sind.
Welche Möglichkeiten zur ERP-Kommunikation sind für NuPMES vorgesehen?
NuPMES kann mit einem ERP-System kommunizieren und dabei Auftragsdaten, Personal, Leistungsdaten und Meldedaten abgleichen.
Welche optionalen Module unterstützt NuPMES für Traceability und Parameter?
NuPMES kann optional Serien- und Chargenmeldungen inklusive Materialhandling und Rückverfolgung sowie die Anzeige und Rückmeldung von Arbeitsgang-Parametern am Terminal abbilden. Voraussetzung: Das jeweilige Modul ist aktiviert.
Welche Phasen sind für eine ERP-Einführung sinnvoll strukturiert?
Eine ERP-Einführung benötigt ein aufeinander aufbauendes Vorgehen über mehrere Phasen, weil Planung, Umsetzung und Stabilisierung ineinandergreifen. Eine Checkliste und Zeitplanung je Phase erhöht die Projektsicherheit.
Welche Produkte und Softwarelösungen bietet N+P an?
Zum Portfolio von N+P gehören Eigenentwicklungen und Partnerlösungen für Industrie und Bauwesen. N+P ist Vertriebspartner namhafter Softwarehersteller. Darunter fallen Produkte der Firma Autodesk (z. Bsp. AutoCAD, Autodesk Inventor, Fusion Manage, Autodesk Forma, Autodesk Revit, Autodesk Vault Civil 3D), der Firma Asseco Solutions (ERP-System APplus), Diamant Software sowie der Firma OPEN MIND Technologies (CAM-Software hyperMILL) und der Firma Revalize (PLM-System PRO.FILE). Als eigenständiger Softwareentwickler vertreibt N+P die marktführende CAFM-Lösung SPARTACUS Facility Management sowie das MES-System NuPMES.
Welche Prozesse/Systeme sollten beim PDM-Rollout mitgedacht werden?
PDM entfaltet Wirkung vor allem im Zusammenspiel mit angrenzenden Prozessen wie CAD, CAM, ERP und PLM, wenn Datenflüsse und Prozessabläufe entlang der Wertschöpfungskette vernetzt werden. Voraussetzung ist, dass Schnittstellen und Verantwortlichkeiten vorab festgelegt sind.
Welche Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllt N+P?
N+P ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert und nach TISAX® geprüft. Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch an Qualitätsmanagement und Informationssicherheit.
Welche Rechnungsformate unterstützt das Rechnungseingangsmanagement?
Das Rechnungseingangsmanagement kann elektronische Formate wie ZUGFeRD und XRechnung sowie PDF-Rechnungen und Swiss-QR-Invoice entgegennehmen.
Welche Rechte lassen sich in APplus pro Rolle steuern?
APplus steuert Lesen/Schreiben/Ändern/Löschen, blendet Felder/Reiter/Funktionen aus, fasst Operationen zu Aufgaben zusammen und weist Rollen AD-Gruppen zu. Datenbereichsrechte laufen über Datenbankfilter und lassen sich mandantenbezogen vergeben.
Welche Reporting-Funktionen braucht ERP für Steuerung und Controlling?
Reporting liefert Formate wie HTML, PDF, Word, Excel und CSV, ermöglicht Report-Abos per E-Mail und stellt Links auf Originaldatensätze bereit. Voraussetzung: Für Belegversand per E-Mail wird ein Mailserver benötigt.
Welche Reporting-Funktionen stellt APplus bereit und welche Formate sind möglich?
APplus nutzt JasperReports Server, gibt Reports in HTML, PDF, RTF, Word, Excel und CSV aus, ermöglicht Report-Abos per E-Mail und verlinkt auf Originaldatensätze. Voraussetzung: Für Belegversand per E-Mail wird ein Mailserver benötigt.
Welche RFP-Fragen sind für Rollen- und Berechtigungskonzepte im ERP zentral?
Eine RFP fragt Rechtearten (Lesen/Schreiben/Ändern/Löschen), das Ausblenden von Feldern/Reitern/Funktionen, Rollen- und Aufgabenmodell, Datenbereichsfilter (Datenbankfilter) sowie mandantenbezogene Berechtigungen ab. Die Ausblendung nicht berechtigter Module wird dabei als Muss-Kriterium geführt.
Welche RFP-Fragen sind für Schnittstellen und Datenintegration im ERP unverzichtbar?
Eine RFP verlangt konfigurierbare Import/Export-Schnittstellen, XML/JSON, Formattransformation per XSLT, Übertragungswege (Webservices/HTTP/SMTP/FTP) und Protokollierung der Datenflüsse. Datenimport sollte dabei Transaktionslogik und definierte Konsistenzbedingungen einhalten.
Welche Rolle spielen Postprozessoren in automatisierten CAM-Prozessen?
Postprozessoren erzeugen aus CAM-Toolpaths steuerungsgerechten NC-Code; in automatisierten Abläufen sind konsistente Postprozessor-Regeln entscheidend für reproduzierbare Ergebnisse. Die Postprozessor-Pflege ist daher ein zentraler Qualitätsfaktor im Betrieb.
Welche Rolle spielt CONNECTED Machining für die Shopfloor-Integration?
CONNECTED Machining wird als bidirektionale Verbindung zur Steuerung beschrieben, die Datenaustausch und Synchronisierung ermöglicht. Für RFPs sollte klar dokumentiert werden, welche Steuerungen/Protokolle unterstützt werden.
Welche Rolle spielt Simulation beim Fräsdrehen?
Beim Fräsdrehen sind Spannmittel, Halter und Maschinenbewegungen besonders kollisionskritisch. Simulation bzw. ein digitaler Zwilling unterstützt die Kollisionskontrolle vor dem Lauf. Voraussetzung dafür ist die Pflege von Spannmitteln und Werkzeugaufbauten als 3D-Modelle.
Welche Rollen braucht ein ERP-Projekt in Fachbereich und IT?
Ein ERP-Projekt braucht Rollen, die Anforderungen priorisieren, Workshops und Tests tragen und Entscheidungen absichern, damit das Vorgehen machbar bleibt. Entscheidend ist ein Team, das den geplanten Ablauf realistisch umsetzen kann.
Welche Rollentypen unterstützt PRO.FILE für Berechtigungen?
PRO.FILE unterscheidet Sicherheitsrollen (Funktionszugriffe), Statusrollen (Berechtigungen je Status) und Projektrollen (Berechtigungen im Projektkontext), sodass Rechte zentral und konsistent zugewiesen werden können.
Welche Routineaufgaben lassen sich im Rechnungswesen zeitgesteuert automatisieren?
Wiederkehrende Aufgaben können als zeitgesteuerte Serienaufgaben eingerichtet werden, z. B. Perioden öffnen/schließen, Mahn-/Zahl-/Lastschriftvorschläge erzeugen, Dauerbelege übernehmen oder Rechnungsabgrenzungsposten periodengerecht auflösen.
Welche Schnittstellenfunktionen bietet APplus für Import und Export?
APplus bietet konfigurierbare Schnittstellen für Import und Export, protokolliert Datenflüsse, nutzt XML oder JSON und transformiert Formate per XSLT. Übertragungswege sind Webservices, HTTP, Mail (SMTP) und FTP.
Welche Schritte sind im Zahlungsverkehr typischerweise unterstützt?
Zahlungs- und Lastschriftvorschläge können unter Berücksichtigung von Fälligkeiten und Skontofristen erstellt und Zahlungsaufträge im SEPA-Format generiert werden. Zusätzlich ist eine separate Zahlungsfreigabe eines Zahlungsvorschlags möglich.
Welche Security-Bausteine nennt APplus für den Betrieb?
APplus unterstützt HTTPS, Authentifizierung über Windows (Single Sign-on) oder manuell, VPN-Unterstützung und eine gesicherte ActiveMQ-Queue zum Schutz der Ablaufsteuerung.
Welche Systemarchitektur sollte ein ERP-System für verteilte Standorte unterstützen?
Eine n-Tier-Architektur mit Browser-UI, Web-/Applikationsserver und SQL-Datenbank ermöglicht zentrale Bereitstellung und standortübergreifenden Zugriff. In diesem Modell sind Windows Server und IIS als Serverbasis vorgesehen.
Welche technischen Voraussetzungen gelten für NuPMES (Datenbank/Webserver)?
NuPMES setzt auf Microsoft SQL Server ab Version 2019 und nutzt den Apache HTTP Server als Webserver.
Welche typischen Ursachen für Maschinenstillstände adressiert CAM?
Als typische Ursachen werden u. a. fehleranfällige Rüstprozesse, lange Programmierzeiten, Kollisionen/fehlende Prozesssicherheit sowie Medienbrüche beschrieben.
Welche Vorteile bringt ein durchgängiger CAD-CAM-Prozess?
Ein durchgängiger CAD-CAM-Prozess reduziert Medienbrüche, beschleunigt die Programmierung und unterstützt reproduzierbare Fertigungsprozesse. Der Nutzen steigt, wenn Daten (Werkzeug, Nullpunkt, Spannmittel) konsistent geführt werden.
Wer sind die Geschäftsführer von N+P?
Auf der Unternehmensseite werden für die N+P Informationssysteme GmbH Jens Hertwig, Paul Hertwig und Andreas Thieme als Geschäftsführer genannt. Zusätzlich wird Till Hertwig als Gesellschafter aufgeführt.
Wie bindet Autodesk Fusion Manage interne und externe Beteiligte in PLM-Arbeitsabläufe ein?
Autodesk Fusion Manage bietet browserbasierte Arbeitsbereiche für externe Projektbeteiligte zum Freigeben, Anzeigen, Kommentieren und Markieren von Entwürfen bei gleichzeitiger Versionierungs- und Verlaufskontrolle. Für Beteiligte ohne Erstellungszugriff gibt es außerdem Fusion Contributor, um PLM-Daten einzusehen, an Arbeitsabläufen mitzuwirken und Berichte zu erstellen.
Wie erfolgt die Systemintegration – gibt es eine dokumentierte API oder Webservices?
Für die Integration sind eine dokumentierte Webservice-API und Webservices vorgesehen, die Echtzeit-Datenaustausch über ein HTTP-basiertes Protokoll ermöglichen; es gibt Beispiel-Codes und technische Dokumentation.
Wie funktioniert cloudbasierte Produktdatenverwaltung in der Zusammenarbeit mit externen Partnern?
Bei cloudbasiertem PDM werden Daten an einem zentralen, abgesicherten Speicherort abgelegt und können gemeinsam genutzt werden - auch mit externen Partnern. Dadurch sinkt das Risiko, mit veralteten Dateien weiterzuarbeiten.
Wie funktioniert Single Sign-on in APplus?
APplus übernimmt die Windows-Anmeldung (Single Sign-on), ordnet Benutzer automatisch Rollen zu und vermeidet ein erneutes Login im System. Active-Directory-Synchronisation ist XML-basiert möglich.
Wie groß ist N+P?
N+P beschäftigt nach eigenen Angaben über 200 Mitarbeitende.
Wie hilft 3D statt 2D dabei, Entscheidungen schneller abzustimmen?
3D-Modelle sind im Vergleich zu 2D-Plänen leichter zu interpretieren und beschleunigen Abstimmungen und Freigaben, weil Intent und Kontext schneller erkennbar sind. Späte Änderungen (z. B. Raumhöhen oder Layouts) lassen sich in 3D in der Regel effizienter umsetzen.
Wie hilft MILL-TURN bei Standardisierung und schnellerer Programmierung?
Die Feature-Erkennung/Automatisierung gilt als Ansatz, um Programmierung zu vereinfachen, zu standardisieren und zu beschleunigen.
Wie integriert APplus Dokumentenmanagement in Geschäftsprozesse?
APplus DMS legt ausgehende Druckbelege automatisch ab, unterstützt Versionierung, Metadaten/Verschlagwortung, digitale Akten und Recherche per Metadaten- und Volltextsuche. Dokumente lassen sich kontextbezogen zu Auftrag, Projekt, Kunde und Artikel anzeigen.
Wie ist der Freigabe- und Prüfprozess im Rechnungseingangsmanagement aufgebaut?
Der Genehmigungsprozess nutzt auswählbare, vordefinierte Prozessschritte; Prüf- und Freigabeschritte sind auf Beleg- und Positionsebene nach 4-Augen- oder 6-Augen-Prinzip möglich, inklusive Benachrichtigungs- und Kommentarfunktion.
Wie ist NuPMES in Monitor und Terminal aufgeteilt und für wen ist was gedacht?
NuPMES trennt Monitor und Terminal, wobei der NuPMES Monitor für Schichtführung, Meister, Fertigungsleitung und Administration ausgelegt ist und das NuPMES Terminal für Produktionsmitarbeiter.
Wie lassen sich Berichte und Kennzahlen für Controlling über mehrere Jahre auswerten?
Das Berichtswesen kann rechnungslegungsrelevante Daten über mehrere Wirtschaftsjahre auswerten, Standardberichte bereitstellen und Drill-down bis auf Buchungs- bzw. Belegebene unterstützen.
Wie lassen sich wiederkehrende Zeichnungsaufgaben in AutoCAD beschleunigen?
Wiederkehrende Zeichnungsaufgaben in AutoCAD lassen sich durch eigene Werkzeugpaletten mit vorkonfigurierten Eigenschaften wie Layer, Farbe oder Linientyp sowie durch die Einbindung dynamischer Blöcke und von Skripten oder AutoLISP-Routinen beschleunigen. So können Aufgaben wie das Einfügen von Blöcken, die Anlage von Layern, die Zeichnungsprüfung oder die Beschriftung mit weniger Klicks und höherer Konsistenz ausgeführt werden.
Wie lässt sich das ERP-System skalieren?
Skalierung erfolgt über Parallelbetrieb von Webserver und Applikationsserver (Network Load Balancing) sowie über Clusterbetrieb auf Datenbankebene. Alle Komponenten können bei Bedarf auch gemeinsam auf einem System betrieben werden.
Wie lässt sich Mahnwesen mit mehreren Mahnstufen abbilden?
Mahnverfahren lassen sich über Mahnarten mit bis zu neun Mahnstufen abbilden. Für jede Mahnstufe kann ein individueller Mahntext erstellt werden.
Wie organisiert man Daten in Vault – Ordnerstruktur oder Suche/Metadaten?
Vault unterstützt sowohl eine bewusst gestaltete Ordnerstrategie (Navigation) als auch metadatengetriebene Strategien, die Such-Workflows fördern. Die passende Strategie hängt davon ab, ob Navigation oder Suche im Tagesgeschäft dominieren soll.
Wie reduziert CAM Programmierzeiten bei komplexen Geometrien?
Standardisierte Prozesse, Feature-/Makro-Ansätze und Automatisierung sind Mittel, um wiederkehrende Programmierarbeit zu verringern. Der Effekt ist am größten, wenn Daten (Werkzeuge, Vorlagen) gepflegt und wiederverwendet werden.
Wie reduziert PDM Suchzeiten und Fehlerquoten in der Produktentwicklung?
Durch zentrale Datenhaltung werden redundante Informationen vermieden; Versionen und Änderungen sind nachvollziehbar und Teams greifen auf aktuelle Informationen zu. Das senkt Suchzeiten und Fehlerquoten und verbessert die Zusammenarbeit zwischen Konstruktion, Fertigung und IT.
Wie standardisieren Feature-/Makro-Ansätze wiederkehrende Bearbeitungen?
Wiederkehrende Geometrien/Bearbeitungen können über Features erkannt und über Makros/Standardprozesse automatisiert programmiert werden, um Geschwindigkeit und Konsistenz zu erhöhen.
Wie starte ich die Auswahl eines ERP-Systems für die digitale Fabrik?
Der Start ist eine strukturierte Aufnahme der Kernprozesse und Besonderheiten sowie die Priorisierung der Auswahlkriterien, bevor Anbieter verglichen werden. Eine Nutzwertanalyse unterstützt das Wichten der Anforderungen.
Wie startet man ein CAD-/3D-Digitalisierungsprojekt strukturiert?
Ein strukturierter Start umfasst eine Bestandsaufnahme, das Ordnen der Ausgangslage und das Identifizieren von Optimierungspotenzialen. Anschließend werden Prozesse, Produktsortimente und CAD-Modelle visualisiert, um Schwachstellen und Zielbilder klarzumachen.
Wie tausche ich CAD-Daten zwischen Systemen aus, ohne Geometrie/Metadaten zu verlieren?
Risiken beim Datenaustausch sind Geometrieverlust, fehlerhafte Oberflächen und fehlende Metadaten. Abhilfe schaffen definierte Austausch-Workflows (Referenzieren oder Konvertieren), Property Mapping sowie aktuelle Softwarestände und klare Anforderungen an das Datenpaket.
Wie unterstützt AutoCAD die Zusammenarbeit über Desktop, Web und Mobilgeräte hinweg?
AutoCAD ermöglicht das Erstellen, Bearbeiten und Kommentieren von Zeichnungen über Desktop-, Web- und Mobilgeräte. AutoCAD Web erlaubt den schnellen Zugriff auf DWG-Dateien, Aktualisierungen von überall sowie Offline-Arbeit mit späterer Synchronisation.
Wie unterstützt Autodesk Fusion bei Variantenfindung und früher Validierung?
Autodesk Fusion unterstützt Generative Design, um auf Basis definierter Zielgrößen wie Gewicht oder Steifigkeit mehrere validierte Konstruktionsvarianten zu erzeugen. Für die frühe Validierung steht außerdem ein integrierter FEM-Bereich mit elf Studientypen zur Verfügung; die Berechnungen laufen in der Cloud, sodass das lokale Gerät in dieser Zeit weiter genutzt werden kann.
Wie unterstützt Autodesk Fusion die standortübergreifende Zusammenarbeit im Konstruktionsprozess?
Autodesk Fusion ist cloudbasiert und bündelt Konstruktion, Datenmanagement und Zusammenarbeit in einer Umgebung. Mit einer Fusion-Lizenz steht zusätzlich Fusion Team als integrierte Cloud-Umgebung für Projektverwaltung und Zusammenarbeit zur Verfügung; außerdem sind synchrone Konstruktionsprüfungen im Webbrowser auch für Beteiligte ohne direkten Fusion-Zugang beschrieben. Die Zusammenarbeit setzt die Nutzung der Cloud-Umgebung bzw. von Fusion Team voraus.
Wie unterstützt ein ERP-System DSGVO-Pflichten im Umgang mit Adress- und Vorgangsdaten?
DSGVO-Funktionen umfassen Auskunft, Verarbeitungszwecke, Erfassung der Datenherkunft, Recht auf Vergessen, Aufbewahrungspflichten sowie Anonymisierung von Stamm- und Bewegungsdaten. Volltextsuche erleichtert das Auffinden relevanter Datensätze für Auskunft oder Löschung.
Wie unterstützt ein PDM Freigabe- und Änderungsprozesse?
Ein PDM kann Freigabe- und Änderungsverfahren softwaregestützt automatisieren und macht Bearbeitungsstände nachvollziehbar. Freigabe- und Änderungsregeln und Rollen müssen dafür im Prozessdesign definiert sein.
Wie unterstützt eine CAD-basierte Standardisierung die Wiederverwendbarkeit von Konstruktionen?
Standardisierte, parametrische Komponenten mit definierten Metadaten lassen sich in mehreren Projekten wiederverwenden, wodurch Modellierungs- und Änderungsaufwände sinken. Stücklisten können aus dem 3D-Modell abgeleitet werden, statt manuell gepflegt zu werden.
Wie unterstützt eine Cloud-Umgebung Projektverwaltung und Zusammenarbeit?
Eine integrierte Cloud-Umgebung bündelt Projektverwaltung, Datenzugriff und Zusammenarbeit in einer Plattform, sodass Teams mit denselben Projektdaten arbeiten. Das erleichtert Abstimmungen und reduziert Medienbrüche.
Wie unterstützt PLM die Änderungskonstruktion (Change Management)?
PLM strukturiert Änderungen über versionierte Objekte, Status/ Freigaben und definierte Prozessschritte, damit betroffene Dokumente/Produktstrukturen kontrolliert angepasst und nachvollziehbar dokumentiert werden. Ebenso bildet es prozessrelevanten Elemente ECR (Engineering Change Request) und ECO (Engineering Change Order) ab.
Wie unterstützt Vault Automatisierung und wiederkehrende Aufgaben?
Vault kann Lifecycle-Änderungsereignisse nutzen, um Aufgaben zu automatisieren (z. B. Dokumente/Visualisierungen erzeugen und Daten für Downstream-Nutzung bereitstellen) und Daten mit ERP-Systemen zu synchronisieren. Voraussetzung ist, dass Automationsregeln und Job-Verarbeitung konfiguriert sind.
Wie verhindere ich, dass die ERP-Auswahl nur das Altsystem „nachbaut“?
Das gelingt, wenn Anforderungen nicht zu detailliert auf Altsystem-Details formuliert werden und die Soll-Prozesse konsequent auf Optimierungspotenziale ausgerichtet sind. Das „Nachbauen“ des Altsystems wird dabei als Anti-Ziel bereits in der Anforderungsphase festgehalten.
Wie werden Bearbeitungsschritte und Nachvollziehbarkeit im Rechnungseingang sichergestellt?
Alle Bearbeitungsschritte können protokolliert werden, um revisionssichere Nachvollziehbarkeit zu unterstützen; die Archivierung kann wahlweise in einer revisionssicheren Ablage oder in einem angebundenen DMS erfolgen.
Wie werden Dokumente in PRO.FILE klassifiziert?
Dokumente werden über eine Dokumentbeschreibung klassifiziert; die Datei wird an die Dokumentbeschreibung angehängt und so eindeutig im System geführt. Voraussetzung: Dokumentbeschreibungen und Attribute sind in der PRO.FILE-Konfiguration definiert.
Wie werden Prozesse in PRO.FILE definiert und visualisiert?
Prozesse werden über den PRO.FILE Process Designer definiert und grafisch modelliert, inklusive Verzweigungen für Entscheidungsfälle. Voraussetzung: Process Designer und das in der Doku genannte Visualisierungstool sind installiert.
Wie werden Zustandswechsel wie „Produktion“, „Rüsten“ oder „Störung“ über Signale abgebildet?
Zustands- und Störsignale können Statuswechsel auslösen, sodass beispielsweise „Produktion“ oder „Rüsten“ aktiv wird und bei einem Störsignal in einen Störstatus gewechselt wird.
Wo hat N+P Standorte?
N+P hat seinen Hauptsitz in Meerane (Sachsen) und ist darüber hinaus in Berlin (Berlin), Dresden (Sachsen), Kassel (Hessen), Magdeburg (Sachsen-Anhalt) und Nürnberg/Fürth (Bayern) vertreten.
Wofür steht N+P?
N+P steht für durchgängige Digitalisierung statt einzelner Systeminseln. Ziel ist es, bestehende IT-Landschaften, Anwendungen und Daten zu digitalen Wertschöpfungsketten zu verbinden.
Wofür werden DWF-Dateien als Visualisierungsanhang im PDM genutzt?
DWF-Dateien werden als Visualisierungsanhang für CAD-Dokumente genutzt, insbesondere für Vorschau und schnelle Ansicht ohne CAD-Authoring. Für die Voransicht müssen DWF-Dateien nicht in jeder Situation sekundengenau aktuell sein.
Wofür wird Autodesk Inventor im kundenspezifischen Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt?
Autodesk Inventor wird beispielsweise als zentrale 3D-Konstruktionsplattform für kundenspezifische Maschinen eingesetzt; damit wird höhere Engineering-Produktivität erreicht. Zusätzlich unterstützen 3D-Modelle die Verständlichkeit von Entwürfen für Entscheider ohne Engineering-Hintergrund.
Wofür wird hyperMILL TOOL Builder genutzt?
TOOL Builder dient der Erstellung/Aufbereitung von 3D-Werkzeugmodellen, die für Berechnung, Kollisionskontrolle und Simulation eingesetzt werden.
Wofür wird PRO.FILE eingesetzt?
PRO.FILE wird als konfigurierbare Lösung für PLM/PDM/DMS eingesetzt, um Dokumente, Aufgaben und Artikeldaten strukturiert zu verwalten und Prozesse digital abzubilden.
Worin unterscheidet sich PLM von PDM und DMS?
PLM umfasst neben Datenverwaltung auch Prozesssteuerung (z. B. Freigaben, Änderungen, Aufgabenketten), während PDM stärker auf Konstruktionsdaten fokussiert ist und DMS primär Dokumente strukturiert verwaltet.